Autoconductor

Autoconductor, Christian Klinkenberg, Lothar Felten (Ostbelgien)
Vernetztes Musik-Partituranzeigesystem, das grafische Notation und Video mit Mehrkanalton synchronisiert. Die Software wurde speziell für das Projekt „Der Gletscher – Oper 2.0“ von Christian Klinkenberg entwickelt. Das Projekt wurde bisher 5x in Belgien und 2x in New York aufgeführt. Ausgezeichnet für innovative Problemlösung.

Autoconductor sind die Gewinner aus der Gastregion Ostbelgien.

Wer ist beteiligt und wie kam das Projekt zustande?

Idee: Christian Klinkenberg

Implementierung: Lothar Felten

Christian hat Anfang 2019 nach einer Lösung gesucht wie man Video und Live-Musik von einem Orchester synchronisieren kann. Gemeinsam haben wir eine Lösung gesucht und gefunden. Mitte 2019 war die erste Version der Software einsatzbereit.

Wo bist/seid du/ihr beheimatet?

Im schönen Ostbelgien, der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien.

Beschreibt dein/euer Projekt in drei kurzen Sätzen.

Autoconductor ist eine Software, die es ermöglicht, grafische und traditionelle Musiknotation mit anderen Medien wie Video oder Mehrkanal-Ton zu synchronisieren. Die Software wurde ursprünglich für das Projekt „Der Gletscher –  Oper 2.0“ entwickelt. Nun können auch andere Orchester, Bands oder Theater von dieser Software profitieren um Livemusik mit Multimedia zu verbinden.

Was hat euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Nachdem die ersten Aufführungen des Gletschers – Oper 2.0 im November erfolgreich verlaufen sind haben wir den Aufruf zur Einreichung beim Kerativsonar gesehen.

Wie weit seid ihr mit eurem Projekt aktuell?

Die Aufführungen des Gletschers haben gezeigt das die Lösung bereits praxistauglich ist. Momentan wird die Software für zukünftige Aufführungen weiterentwickelt, so sind fortlaufende Praxistests gewährleistet.

Inwiefern hat euch und euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Durch die vollkommen anderen Blickwinkel der Jury des Kreativsonars wurden uns neue Möglichkeiten und Richtungen für das Projekt autoconductor aufgezeigt. Die Fragen und das Feedback der Jury regen zum Nachdenken an und motivieren uns dazu das Projekt nach vorne zu bringen.

Wie werdet ihr weiter am Ball bleiben und euer Projekt nach vorne bringen?

Aus der maßgeschneiderten Lösung soll jetzt ein universell einsetzbares Produkt werden: Die Einbindung der Partitur als PDF in den autoconductor soll benutzerfreundlich werden und wird komplett neu gestaltet. Auch ein synchroner Midi-Output ist jetzt möglich.

Inzwischen haben wir auch Kontakt mit einem Hardwarelieferanten um eine Komplettlösung anbieten zu können. Fernziel ist es ein fertiges Paket anzubieten das robust und einfach zu bedienen ist.

Wie hat sich die “Corona – Krise” auf euer Projekt ausgewirkt?

Leider wurden einige Aufführungen bei denen der autoconductor zum Einsatz kommen sollte abgesagt. Ansonsten haben wir die Zeit zur Weiterentwicklung des Produkts genutzt.

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