Posterlab

PosterLab, Sebastien Charles, Santi Porta, Nicolas Katte (Rheinland Pfalz)
Speziell auf die Bedürfnisse von Wissenschaft und Universitäten zugeschnittene Onlineplattform zur Präsentation von Forschungsprojekten. Ausgezeichnet  für innovatives Servicekonzept.

Erfahrt hier mehr über das Startup Posterlab:

Wer ist beteiligt ? Erzählt uns etwas über Posterlab! 

1. Posterlab sind:
Sebastien Charles : Business Development
Santi Porta: Product Owner
Nicolas Katte : Software Development 

Wir sind ein internationales Team, das sich im Gutenberg Digital Hub in Mainz gefunden hat. 

Wir kommen nicht nur aus drei verschiedenen Ecken Europas (Frankreich, Spanien, Deutschland), sondern auch aus drei unterschiedlichen Branchen (E-Learning, B2B-Kommunikation und chemische Industrie) und hatten bisher drei verschiedenen Carrier Tracks (Softwareentwicklung, Kommunikationsdesign und internationale Geschäftsentwicklung). Was uns verbindet: Wir sind Unternehmer, B2B-orientiert und hören einander zu. Wir sind komplementär – Menschen dabei zu helfen, sich gegenseitig zu ergänzen, ist unsere größte Stärke und das spiegelt sich auch in PosterLab wieder! 

Wie kam das Projekt zustande? 

Die Idee von PosterLab: Ich war Kommunikationsmanager für ein großes medizinisches Forschungszentrum und Krankenhaus in Barcelona. Die Wissenschaftler waren oft sehr frustriert waren, weil sie die Kommunikationsziele für ihre Forschungsergebnisse nicht erreichen konnten: Sichtbarkeit und Impact blieben hinter den Erwartungen zurück und es war schwer, Finanzierung für das nächste Projekt oder einen renommierten Job zu bekommen. 

Nachdem wir uns im Gutenberg Digital Hub in Mainz kennengelernt haben, habe ich mit Sébastien begonnen, die Market Needs und das Potenzial meiner Ideen zu untersachen. Nach der Befragung mehrerer Forscher (Doktoranden, Post-Docs, Wissenschaftler) war das Problem und mehr noch der Schmerz klar. Ein noch größeres Problem wurde von den Forschern hervorgehoben: Das langjährige “Kommunikationsmodell der Wissenschaft” – auch bekannt als die Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Zeitschrift – ist kaputt. Digitale Medien und Open Science wecken neue Herausforderungen und Chancen. 

Wo seid ihr beheimatet? 

Gutenberg Digital Hub in Mainz 

Beschreibt euer Projekt in drei kurzen Sätzen: 

Um den Herausforderungen der Forscher gerecht zu werden, haben wir den Scope von PosterLab erweitert: PosterLab ist ein einzigartiges Tool für wissenschaftliche Kommunikation und Scientific Research Branding. Wir bieten einen “1-Stop-Shop” für Forscher und Wissenschaftsverwaltung, vom Online-Poster-Creator bis hin zur kollaborativen Nutzung von Forschungsergebnissen über eine Omnichannel-Plattform. 

PosterLab ermöglicht es Forschern, Forschungsinstituten und Universitäten, ihren Content aus allen Quellen in einem einheitlichen Workflow in alle erdenklichen Channels zu kommunizieren und dabei ihre Marke als Forscher, Institution, Employer und Innovatoren zu stärken und im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. 

Research Branding ist ein starker Trend, um die Attraktivität, Sichtbarkeit und Wirkung der Universität zu erhöhen. Die Bedürfnisse der Forscher nach einem einfachen und effektiven Präsentationstool und die Bedürfnisse der Kommunikationsabteilung nach einem einfachen und effektiven Brandingtool gehen Hand in Hand, weshalb wie sie komplementär ( ) in PosterLab integrieren. 

Was hat euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar  einzureichen? 

Sichtbarkeit ist ein kritischer Erfolgsfaktor. Die Teilnahmen an Pitches ist ein wichtiges Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Wir haben unsere Chance genutzt, als das Kreativsonar-Team Teilnehmer aus der RLP und dem Saarland suchte, die Lösungen mit einer positiven gesellschaftlichen Wirkung haben. Es war auch die perfekte Zeit und Gelegenheit, unseren PosterLab-Prototypen mehreren Jurymitgliedern aus Wissenschaft und Wirtschaft sowie der Universität des Saarlandes, einem potenziellen Kunden für uns, vorzustellen. 

Wie weit seid ihr mit eurem Projekt aktuell? 

Nach der Veranstaltung und dank des Kontakts, den wir geknüpft haben, konnten wir unseren Prototyp sowohl Forschern der Universität Trier als auch des Inkubators in Saarbrücken präsentieren, mit denen wir sehr gute Gespräche führen. 

Inwiefern hat Euch und Euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht? 

Unsere Teilnahme hat uns in vielerlei Hinsicht geholfen: 

● Feedback zur Verbesserung unseres Wertversprechens (3 Pitch, 60+ Jurys) 

● Netzwerk mit Akademikern 

● Empfehlung zur Kontaktaufnahme mit bestimmten Investoren, die in unserem Geschäftsfeld aktiv sind 

Wie werdet ihr weiter am Ball bleiben und euer Projekt nach 
vorne bringen? 

Offene Kommunikation und kontinuierliches Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden gehören zu unseren PosterLab-Werten. Deshalb präsentieren wir unseren Prototyp weiterhin neben anerkannten Akteuren und Multiplikatoren innerhalb des wissenschaftlichen Ökosystems, in Europa, Deutschland, auf regionaler und lokaler Ebene: Forschungseinrichtungen, Investoren, öffentliche Organisation (z.B. Ministerium für Wirtschaft und digitale Transformation). Dies hat sich als erfolgreich erwiesen, um uns dabei zu helfen, für unser Publikum sichtbar zu sein, die richtige Funktionalität zu entwickeln und die richtigen Türen zu öffnen (z.B. Investor). 

Wie hat sich die “Corona – Krise” auf euer Projekt ausgewirkt? 

Wir sehen Auswirkungen auf der Seite unserer potentiellen Nutzer und Kunden. Die derzeit angesagte Heimarbeit verlangsamt viele Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse. Deshalb haben wir unsere Bemühungen verdoppelt, um Sichtbarkeit, Produkt-Demos und Leads zu generieren. Wir haben zum Beispiel einen Blog gestartet, in dem Forscher über ihre best practices in der Wissenschaftskommunikation berichten können – der Blog heißt „standbehindscience.com“! 

Abschließende Worte + wie und wo kann man dich/euch unterstützen? 

Wir sind auf der Suche nach weiteren Forschungsinstituten, die mit uns ein Pilotprojekt starten wollen. Ziel wird es sein, uns bei der Feinabstimmung unseres Prototyps auf ein MVP zu helfen. Wenn Sie ein Forschungsinstitut oder ein Investor sind, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren, um eine Demo für Sie und Ihr Team zu organisieren. 

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