Kurzvorstellung #6: Nomadic Table

Aus dem schönen Sohren kommt Sabrina Molz mit ihrem Projekt „Nomadic Table“.

Sabrina hat uns ebendfalls ein paar Fragen beantwortet und hier erfahrt ihr mehr über Nomadic Table:

  1. Mein Name ist Sabrina Molz und ich komme aus Sohren im Hunsrück. Das Projekt NomadicTable entstand aus meiner Liebe zur Geselligkeit, meiner Liebe zur Natur und meiner Liebe zur Keramik. 
    Viel Liebe also.
  1. Bei NomadicTable kann man hochwertige, designorientierte, handgemachte Geschirrkeramik der feinsten Manufakturen und frischesten Handwerker und Designer Europas in einem gut sortieren Online-Kaufhaus erstehen. Wir zeigen, wo sie gemacht wird und geben mit informativen Fotostrecken und kleinen Videos Einblicke in das Studioleben der Macher. 
    In Pop-Up-Stores kommen wir auch in Deine Nähe und machen es Dir möglich unsere Keramik tatsächlich zu sehen und anzufassen, denn wir sind der Meinung, dass Keramik etwas sinnliches ist und angefasst werden sollte. 
    Logisch also, dass wir auch ein komplettes Dinnerevent im Angebot haben: 
    5 wohlschmeckende Gänge an einem verzauberten Ort, serviert auf unserer Keramik – mit leiser Musik untermalt. 
  1. Das line-up der Juroren bei Kreativsonar fand ich spannend. Zunächst einmal war ich von der bloßen Anzahl beeindruckt, dann aber auch von den unterschiedlichen Hintergründen und skills, mit denen diese Menschen auf mein Projekt schauen würden. 
  2. Derzeit loten wir die rechtlichen Seiten aus und setzen uns mit Vertragsbedingungen auseinander. Zeitgleich sind wir zudem auf der Suche nach guten Eventlocations und Partnern für unsere Dinner. Wir wollen mit den regionalen Anbietern hier vor Ort zusammenarbeiten. 
  3. Durch die Teilnahme am Kreativsonar hat sich bei uns zunächst einmal noch nichts verändert. Die Preisträger sind ja erst vor kurzem bekannt gegeben worden. Ich persönlich habe mich sehr gefreut dabei sein zu dürfen und habe es in meinem Kopf als weiteren kleinen Proof of Concept abgespeichert. Ich freue mich unglaublich auf den Austausch mit den anderen Preisträgern.
  4. Es gibt unglaublich viel, was wir tun können um NomadicTable nach vorne zu bringen, das hier aufzulisten, wohl den Rahmen sprengen würde. Wichtig für mich persönlich ist es, eins nach dem anderen zu machen – in einem guten Mix zwischen work and play, aber immer nach der Maxime: Gute Qualität. Gutes Design. Gute Menschen. Kann was werden. 
  5. Die derzeitige Krise rund um Corona hat uns bestärkt auf dem richtigen Weg zu sein. Digitalisierung ist eines der Schlagwörter der Stunde. Viele haben sich gewünscht digital besser aufgestellt zu sein und dabei helfen wir. 
    Zudem muss man kein Globalisierungskritiker sein, um zu fühlen, dass die Gegenwart so wie wir sie derzeit leben, zu schnell, zu laut und zu wenig nachhaltig ist. 
    Wir bieten ein Gegenkonzept. Für zu Hause. Auf unserem Esstisch. 
  1. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Kreativsonar. Unsere Seite ist noch nicht online, aber wer Kontakt zu uns aufnehmen möchte, kann das über die e-mail Adresse molz.sabrina@googlemail.com tun. Insbesondere würden wir uns freuen, wenn sich Besitzer eines Grundstücks mit altem Baumbestand, Laubwald oder atemberaubender Aussicht in Rheinland-Pfalz, dem Saarland oder Luxemburg melden würden, die unsere Idee unterstützen wollen und unser Event beherbergen möchten. 

Gewinner Kurzvorstellung #5: 2log

Ein weiteres Gewinnerteam aus dem Saarland sind 2log. Sie haben uns ebenfalls ein kurzes Interview gegeben. Viel Spaß beim Lesen:

  1. Beschreibt euer Projekt in drei kurzen Sätzen.

2log hat ein einfaches, sicher und kostengünstiges System entwickelt, um Bestandsmaschinen herstellerunabhängig zu digitalisieren. Durch die Analyse von Sensorwerten ziehen wir Rückschlüsse über die Auslastung der Maschine, können helfen die Wartung der Maschine zu optimieren und die Sicherheit der Mitarbeiter erhöhen.

  1. Was hat Dich/Euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Zu zeigen, dass auch in technischen Lösungen ein ganzer Haufen Kreativität steckt.

  1. Wie weit seid ihr mit eurem Projekt aktuell?

Wir haben bereits ein funktionsfähiges Produkt (MVP), welches momentan bei vier Pilotkunden mit über 1000 Nutzern im Einsatz ist. Parallel dazu sind dabei unsere selbstentwickelte Hardware für die CE-Zertifizierung vorzubereiten.

  1. Inwiefern hat euch und euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Für uns ist es wichtig mit Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen über unsere Geschäftsidee zu sprechen, zu diskutieren und so neue Impulse für unsere Arbeit zu bekommen. Dafür ist das Kreativsonar die perfekte Plattform.

  1. Wie werdet ihr weiter am Ball bleiben und euer Projekt nach vorne bringen?

Für uns ist der Austausch mit unseren Testkunden besonders wichtig. Wir wollen unser Produkt zusammen mit unseren Kunden weiterentwickeln, Feedback direkt in die nächsten Entwicklungsschritte einfließen lassen und so ein Produkt entwickeln, das den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden entspricht.

  1. Wie hat sich die “Corona – Krise” auf euer Projekt ausgewirkt? 

Als Startup ist man es gewohnt sich schnell auf neue Situationen einzustellen und konstruktiv für sich zu nutzen. So haben wir uns in den letzten Monaten mehr auf unsere Entwicklung fokussiert, aber auch geschaut wie wir mit unserem Wissen und Fähigkeiten etwas für die Gesellschaft beitragen können. So haben beispielsweise angefangen mit unseren zurzeit nicht genutzten 3D Druckern Masken zu drucken.

Abschließende Worte…wie und wo kann man euch unterstützen?

Wir freuen uns über jeden der mit uns Kontakt aufnimmt, mit uns in den Austausch kommt und vielleicht Testkunde oder irgendwann Kunde wird. 

Gewinner Kurzvorstellung #4: Autoconductor aus Ostbelgien

Wir hatten beim Kreativsonar Vol. 5 Ostbelgien als Gastregion mit dabei. Von den ostbelgischen Teams hat sich Autoconductor durchgesetzt und reist im Oktober zusammen mit den anderen Gewinnern nach Nancy zum Goethe-Institut.

V.l.: Christian Klinkenberg, Lothar Felten

Autoconductor sind Christian Klinkenberg (Idee) und Lothar Felten (Implementierung)

Christian hat Anfang 2019 nach einer Lösung gesucht wie man Video und Live-Musik von einem Orchester synchronisieren kann. Gemeinsam haben wir eine Lösung gesucht und gefunden. Mitte 2019 war die erste Version der Software einsatzbereit.

Das Team kommt aus dem schönen Ostbelgien, der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien.

Auch die beiden haben uns 6 Fragen beantwortet:

1) Beschreibt dein/euer Projekt in drei kurzen Sätzen.

Autoconductor ist eine Software, die es ermöglicht, grafische und traditionelle Musiknotation mit anderen Medien wie Video oder Mehrkanal-Ton zu synchronisieren. Die Software wurde ursprünglich für das Projekt „Der Gletscher –  Oper 2.0“ entwickelt. Nun können auch andere Orchester, Bands oder Theater von dieser Software profitieren um Livemusik mit Multimedia zu verbinden.

2) Was hat Dich/Euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Nachdem die ersten Aufführungen des Gletschers – Oper 2.0 im November erfolgreich verlaufen sind haben wir den Aufruf zur Einreichung beim Kerativsonar gesehen.

3) Wie weit bist/seid du/ihr mit deinem/eurem Projekt aktuell?

Die Aufführungen des Gletschers haben gezeigt das die Lösung bereits praxistauglich ist. Momentan wird die Software für zukünftige Aufführungen weiterentwickelt, so sind fortlaufende Praxistests gewährleistet.

4) Inwiefern hat Euch und Euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Durch die vollkommen anderen Blickwinkel der Jury des Kreativsonars wurden uns neue Möglichkeiten und Richtungen für das Projekt autoconductor aufgezeigt. Die Fragen und das Feedback der Jury regen zum Nachdenken an und motivieren uns dazu das Projekt nach vorne zu bringen.

5) Wie wirst/werdet du/ihr weiter am Ball bleiben und dein/euer Projekt nach vorne bringen?

Aus der maßgeschneiderten Lösung soll jetzt ein universell einsetzbares Produkt werden: Die Einbindung der Partitur als PDF in den autoconductor soll benutzerfreundlich werden und wird komplett neu gestaltet. Auch ein synchroner Midi-Output ist jetzt möglich.

Inzwischen haben wir auch Kontakt mit einem Hardwarelieferanten um eine Komplettlösung anbieten zu können. Fernziel ist es ein fertiges Paket anzubieten das robust und einfach zu bedienen ist.

6) Wie hat sich die “Corona – Krise” auf dein/euer Projekt ausgewirkt?

Leider wurden einige Aufführungen bei denen der autoconductor zum Einsatz kommen sollte abgesagt. Ansonsten haben wir die Zeit zur Weiterentwicklung des Produkts genutzt.

Danke für das Interview! Wir sehen uns in Nancy.

Gewinner Kurzvorstellung #3: DateDogter

Hinter datedogter stehen Tanja und Andreas Scherschel, 2 saarländische Jungunternehmer aus Ensdorf.

Für uns als Sozialpädagogen war nach der Arbeit, beim Sport wichtig „abschalten“ zu können. So entstand die Idee der App.

Auf einen Blick erkennen, was in deiner Umgebung los oder angebunden ist!

Auch Andreas und Tanja haben uns 6 Fragen beantwortet:

  1. Beschreibt euer Projekt in drei kurzen Sätzen. 

Wir sind eine Dating App, die auf jeden zugeschnitten ist – Naturliebhaber, Singles, Hundebesitzer und Sportler. Bei uns kannst du in Echtzeit sehen, wer gerade wo unterwegs ist. Ob gemeinsam, allein, auf Abstand (Corona) mit datedogter bist du bestens versorgt. 

  1. Was hat euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Wir haben einen Flyer gelesen und uns daraufhin beworben. Ein Coaching ist gerade für uns sehr wertvoll! 

  1. Wie weit seid ihr mit deinem/eurem Projekt aktuell?

Momentan befinden wir uns in der Endphase der Programmierung. Premiumversion, neuer Auftritt (aus Petship wird datedogter) ist gerade in Arbeit.

Danach wenn alles hundertprozentig läuft, starten wir mit dem Marketing.

  1. Inwiefern hat euch und euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Wir sind jetzt viel sicherer und selbstbewusster beim Pitchen. Gleichzeitig konnten wir dank positiver Kritik auch einiges an unserer Präsentation verbessern.

  1. Wie werdet ihr weiter am Ball bleiben und euer Projekt nach vorne bringen?

Wir werden zukünftig mit einer saarländischen Marketingagentur zusammenarbeiten und Kampagnen starten.

  1. Wie hat sich die “Corona – Krise” auf euer Projekt ausgewirkt? 

Eigentlich gut! Dadurch hatten unsere Programmierer mehr Zeit, konnten sich voll und ganz auf die Fertigstellung und Optimierung unserer App datedogter konzentrieren.

Abschließende Worte + wie und wo kann man dich/euch unterstützen?

Mit der Presse, kostenloser Werbung, viele Berichte über unsere App bringen etc. Natürlich auch mit weitersagen und vielen Downloads…

Auch mit finanzieller Hilfe kann man uns unterstützen

Gewinner Kurzvorstellung #2: Der MitNehmer aus Rheinland Pfalz

Der zweite Gewinner, den wir Euch vorstellen ist der MitNehmer von Michael Ziem aus Mainz:  Ausgezeichnet für innovatives Produktkonzept.

Lieber Michael, wer ist beim MitNehmer beteiligt und wie kam das Projekt zustande?
In den Sommer- und Herbstmonaten gehe ich gerne zu den vielen kleinen und großen „open air“ Veranstaltungen. Oft waren die vorhandenen Sitzmöglichkeiten besetzt oder sehr unbequem. So fing ich an, mir Gedanken über einen „Immer-dabei-Stuhl“ zu machen.

Wo bist du beheimatet?
Ich lebe in Mainz.

1) Beschreib dein Projekt in drei kurzen Sätzen.
Der MITNEHMER ist ein Stuhl, der im dazugehörigen BW-Rucksack („Turnbeutel“) fast überall mit hingenommen werden kann.
Er wird werkzeuglos in Sekunden zusammengesteckt und ist dank seiner normalen Sitzhöhe (45 cm) und der federnden Rückenlehne sehr bequem.
Auch zuhause macht er eine gute Figur als Zusatzstuhl wenn mehr Gäste als Stühle da sind.

2) Was hat Dich dazu bewogen, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?
Der Wettbewerb mit anderen Kreativen war eine interessante Herausforderung.


3) Wie weit bist/seid du/ihr mit deinem/eurem Projekt aktuell?
Die präsentierte Mitnehmer-Familie (der MITNEHMER, der SchaukelMitnehmer und der TischHocker) waren schon bei der Präsentation fertig entwickelt. In Zukunft wird die „Familie“ noch weiter ergänzt. 

4) Inwiefern hat Euch und Euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?
Bisher gibt es leider nur die interessante Erfahrung durch die Art des Auswahlverfahrens und einige Kontakte zu anderen Teilnehmern. Weiterbringen wird mich dann (hoffentlich) die Presseveröffentlichung.

5) Wie wirst/werdet du/ihr weiter am Ball bleiben und dein/euer Projekt nach vorne bringen?
Sobald Veranstaltungen draußen wieder möglich sind, werde ich den MITNEHMER bei jeder sich bietenden Gelegenheit präsentieren. Wichtig ist aber auch die Teilnahme an Design-Messen, allen voran die „Stijl“ in Mainz.
Die WebSite wird z.Zt. überarbeitet und ist dann eine gute Basis für intensive PR- und Social Media-Arbeit.

6) Wie hat sich die “Corona – Krise” auf dein/euer Projekt ausgewirkt?
Durch ausgefallene Veranstaltungen/Messen und andere Präsentationsmöglichkeiten gibt es Stillstand.

Wenn ihr mehr über den MitNehmer erfahren oder das Projekt unterstützen möchtet, schaut euch die Webseite an :

https://www.dermitnehmer.de/