Gewinner Kurzvorstellung #5: 2log

Ein weiteres Gewinnerteam aus dem Saarland sind 2log. Sie haben uns ebenfalls ein kurzes Interview gegeben. Viel Spaß beim Lesen:

  1. Beschreibt euer Projekt in drei kurzen Sätzen.

2log hat ein einfaches, sicher und kostengünstiges System entwickelt, um Bestandsmaschinen herstellerunabhängig zu digitalisieren. Durch die Analyse von Sensorwerten ziehen wir Rückschlüsse über die Auslastung der Maschine, können helfen die Wartung der Maschine zu optimieren und die Sicherheit der Mitarbeiter erhöhen.

  1. Was hat Dich/Euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Zu zeigen, dass auch in technischen Lösungen ein ganzer Haufen Kreativität steckt.

  1. Wie weit seid ihr mit eurem Projekt aktuell?

Wir haben bereits ein funktionsfähiges Produkt (MVP), welches momentan bei vier Pilotkunden mit über 1000 Nutzern im Einsatz ist. Parallel dazu sind dabei unsere selbstentwickelte Hardware für die CE-Zertifizierung vorzubereiten.

  1. Inwiefern hat euch und euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Für uns ist es wichtig mit Menschen aus den unterschiedlichsten Bereichen über unsere Geschäftsidee zu sprechen, zu diskutieren und so neue Impulse für unsere Arbeit zu bekommen. Dafür ist das Kreativsonar die perfekte Plattform.

  1. Wie werdet ihr weiter am Ball bleiben und euer Projekt nach vorne bringen?

Für uns ist der Austausch mit unseren Testkunden besonders wichtig. Wir wollen unser Produkt zusammen mit unseren Kunden weiterentwickeln, Feedback direkt in die nächsten Entwicklungsschritte einfließen lassen und so ein Produkt entwickeln, das den Wünschen und Bedürfnissen der Kunden entspricht.

  1. Wie hat sich die “Corona – Krise” auf euer Projekt ausgewirkt? 

Als Startup ist man es gewohnt sich schnell auf neue Situationen einzustellen und konstruktiv für sich zu nutzen. So haben wir uns in den letzten Monaten mehr auf unsere Entwicklung fokussiert, aber auch geschaut wie wir mit unserem Wissen und Fähigkeiten etwas für die Gesellschaft beitragen können. So haben beispielsweise angefangen mit unseren zurzeit nicht genutzten 3D Druckern Masken zu drucken.

Abschließende Worte…wie und wo kann man euch unterstützen?

Wir freuen uns über jeden der mit uns Kontakt aufnimmt, mit uns in den Austausch kommt und vielleicht Testkunde oder irgendwann Kunde wird. 

Gewinner Kurzvorstellung #4: Autoconductor aus Ostbelgien

Wir hatten beim Kreativsonar Vol. 5 Ostbelgien als Gastregion mit dabei. Von den ostbelgischen Teams hat sich Autoconductor durchgesetzt und reist im Oktober zusammen mit den anderen Gewinnern nach Nancy zum Goethe-Institut.

V.l.: Christian Klinkenberg, Lothar Felten

Autoconductor sind Christian Klinkenberg (Idee) und Lothar Felten (Implementierung)

Christian hat Anfang 2019 nach einer Lösung gesucht wie man Video und Live-Musik von einem Orchester synchronisieren kann. Gemeinsam haben wir eine Lösung gesucht und gefunden. Mitte 2019 war die erste Version der Software einsatzbereit.

Das Team kommt aus dem schönen Ostbelgien, der deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien.

Auch die beiden haben uns 6 Fragen beantwortet:

1) Beschreibt dein/euer Projekt in drei kurzen Sätzen.

Autoconductor ist eine Software, die es ermöglicht, grafische und traditionelle Musiknotation mit anderen Medien wie Video oder Mehrkanal-Ton zu synchronisieren. Die Software wurde ursprünglich für das Projekt „Der Gletscher –  Oper 2.0“ entwickelt. Nun können auch andere Orchester, Bands oder Theater von dieser Software profitieren um Livemusik mit Multimedia zu verbinden.

2) Was hat Dich/Euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Nachdem die ersten Aufführungen des Gletschers – Oper 2.0 im November erfolgreich verlaufen sind haben wir den Aufruf zur Einreichung beim Kerativsonar gesehen.

3) Wie weit bist/seid du/ihr mit deinem/eurem Projekt aktuell?

Die Aufführungen des Gletschers haben gezeigt das die Lösung bereits praxistauglich ist. Momentan wird die Software für zukünftige Aufführungen weiterentwickelt, so sind fortlaufende Praxistests gewährleistet.

4) Inwiefern hat Euch und Euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Durch die vollkommen anderen Blickwinkel der Jury des Kreativsonars wurden uns neue Möglichkeiten und Richtungen für das Projekt autoconductor aufgezeigt. Die Fragen und das Feedback der Jury regen zum Nachdenken an und motivieren uns dazu das Projekt nach vorne zu bringen.

5) Wie wirst/werdet du/ihr weiter am Ball bleiben und dein/euer Projekt nach vorne bringen?

Aus der maßgeschneiderten Lösung soll jetzt ein universell einsetzbares Produkt werden: Die Einbindung der Partitur als PDF in den autoconductor soll benutzerfreundlich werden und wird komplett neu gestaltet. Auch ein synchroner Midi-Output ist jetzt möglich.

Inzwischen haben wir auch Kontakt mit einem Hardwarelieferanten um eine Komplettlösung anbieten zu können. Fernziel ist es ein fertiges Paket anzubieten das robust und einfach zu bedienen ist.

6) Wie hat sich die “Corona – Krise” auf dein/euer Projekt ausgewirkt?

Leider wurden einige Aufführungen bei denen der autoconductor zum Einsatz kommen sollte abgesagt. Ansonsten haben wir die Zeit zur Weiterentwicklung des Produkts genutzt.

Danke für das Interview! Wir sehen uns in Nancy.

Gewinner Kurzvorstellung #3: DateDogter

Hinter datedogter stehen Tanja und Andreas Scherschel, 2 saarländische Jungunternehmer aus Ensdorf.

Für uns als Sozialpädagogen war nach der Arbeit, beim Sport wichtig „abschalten“ zu können. So entstand die Idee der App.

Auf einen Blick erkennen, was in deiner Umgebung los oder angebunden ist!

Auch Andreas und Tanja haben uns 6 Fragen beantwortet:

  1. Beschreibt euer Projekt in drei kurzen Sätzen. 

Wir sind eine Dating App, die auf jeden zugeschnitten ist – Naturliebhaber, Singles, Hundebesitzer und Sportler. Bei uns kannst du in Echtzeit sehen, wer gerade wo unterwegs ist. Ob gemeinsam, allein, auf Abstand (Corona) mit datedogter bist du bestens versorgt. 

  1. Was hat euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Wir haben einen Flyer gelesen und uns daraufhin beworben. Ein Coaching ist gerade für uns sehr wertvoll! 

  1. Wie weit seid ihr mit deinem/eurem Projekt aktuell?

Momentan befinden wir uns in der Endphase der Programmierung. Premiumversion, neuer Auftritt (aus Petship wird datedogter) ist gerade in Arbeit.

Danach wenn alles hundertprozentig läuft, starten wir mit dem Marketing.

  1. Inwiefern hat euch und euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Wir sind jetzt viel sicherer und selbstbewusster beim Pitchen. Gleichzeitig konnten wir dank positiver Kritik auch einiges an unserer Präsentation verbessern.

  1. Wie werdet ihr weiter am Ball bleiben und euer Projekt nach vorne bringen?

Wir werden zukünftig mit einer saarländischen Marketingagentur zusammenarbeiten und Kampagnen starten.

  1. Wie hat sich die “Corona – Krise” auf euer Projekt ausgewirkt? 

Eigentlich gut! Dadurch hatten unsere Programmierer mehr Zeit, konnten sich voll und ganz auf die Fertigstellung und Optimierung unserer App datedogter konzentrieren.

Abschließende Worte + wie und wo kann man dich/euch unterstützen?

Mit der Presse, kostenloser Werbung, viele Berichte über unsere App bringen etc. Natürlich auch mit weitersagen und vielen Downloads…

Auch mit finanzieller Hilfe kann man uns unterstützen

Gewinner Kurzvorstellung #2: Der MitNehmer aus Rheinland Pfalz

Der zweite Gewinner, den wir Euch vorstellen ist der MitNehmer von Michael Ziem aus Mainz:  Ausgezeichnet für innovatives Produktkonzept.

Lieber Michael, wer ist beim MitNehmer beteiligt und wie kam das Projekt zustande?
In den Sommer- und Herbstmonaten gehe ich gerne zu den vielen kleinen und großen „open air“ Veranstaltungen. Oft waren die vorhandenen Sitzmöglichkeiten besetzt oder sehr unbequem. So fing ich an, mir Gedanken über einen „Immer-dabei-Stuhl“ zu machen.

Wo bist du beheimatet?
Ich lebe in Mainz.

1) Beschreib dein Projekt in drei kurzen Sätzen.
Der MITNEHMER ist ein Stuhl, der im dazugehörigen BW-Rucksack („Turnbeutel“) fast überall mit hingenommen werden kann.
Er wird werkzeuglos in Sekunden zusammengesteckt und ist dank seiner normalen Sitzhöhe (45 cm) und der federnden Rückenlehne sehr bequem.
Auch zuhause macht er eine gute Figur als Zusatzstuhl wenn mehr Gäste als Stühle da sind.

2) Was hat Dich dazu bewogen, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?
Der Wettbewerb mit anderen Kreativen war eine interessante Herausforderung.


3) Wie weit bist/seid du/ihr mit deinem/eurem Projekt aktuell?
Die präsentierte Mitnehmer-Familie (der MITNEHMER, der SchaukelMitnehmer und der TischHocker) waren schon bei der Präsentation fertig entwickelt. In Zukunft wird die „Familie“ noch weiter ergänzt. 

4) Inwiefern hat Euch und Euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?
Bisher gibt es leider nur die interessante Erfahrung durch die Art des Auswahlverfahrens und einige Kontakte zu anderen Teilnehmern. Weiterbringen wird mich dann (hoffentlich) die Presseveröffentlichung.

5) Wie wirst/werdet du/ihr weiter am Ball bleiben und dein/euer Projekt nach vorne bringen?
Sobald Veranstaltungen draußen wieder möglich sind, werde ich den MITNEHMER bei jeder sich bietenden Gelegenheit präsentieren. Wichtig ist aber auch die Teilnahme an Design-Messen, allen voran die „Stijl“ in Mainz.
Die WebSite wird z.Zt. überarbeitet und ist dann eine gute Basis für intensive PR- und Social Media-Arbeit.

6) Wie hat sich die “Corona – Krise” auf dein/euer Projekt ausgewirkt?
Durch ausgefallene Veranstaltungen/Messen und andere Präsentationsmöglichkeiten gibt es Stillstand.

Wenn ihr mehr über den MitNehmer erfahren oder das Projekt unterstützen möchtet, schaut euch die Webseite an :

https://www.dermitnehmer.de/

Gewinner Kurzvorstellung #1: Pica Pica aus dem Saarland

Das erste Gewinnerteam des Kreativsonar Vol. 5, das wir euch vorstellen möchten sind PICA PICA: Ausgezeichnet für innovative Markenbildung.

Pica Pica 2020

Wer seid ihr und wie kam das Projekt zustande?

Hi, wir sind Jana (27), Michael (32) und Philipp (30). Zusammen haben wir vor knapp 2 Jahren PICA PICA, den ersten Concept Cider, ins Leben gerufen. Die Idee ist, wie soll es anders sein, beim Reisen entstanden. 

Wo seid ihr beheimatet?

Michael lebt im Saarland, in Eppelborn oder sollen wir besser Äppelborn sagen? Das Saarland blickt zurück auf eine jahrhundertealte Viez-Tradition mit phantastischen Apfelbaumbeständen.

Würde man sich irgendwo in Deutschland die Frage stellen, wo es Sinn machen würde, einen Cider aus den besten Äpfeln herzustellen, lautet die Antwort natürlich: ganz klar hier.

Jana und Philipp wohnen in Stuttgart, auch hier kommt PICA PICA sehr gut an. Gerade die Sorte Apfel Birne schmeckt den Schwaben gut, da es an den dortigen Most erinnert, nur ein bisschen frischer und durch die Kohlensäure deutlich spritziger. Das Design unserer Marke ist direkt aus dem Kessel (Synonym für Stuttgart) und wurde in Zusammenarbeit mit Elena Z. an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart entwickelt. Von dort aus werden wir unseren Cider in ganz Deutschland bekannt machen.

1) Beschreibt euer Projekt in drei kurzen Sätzen. 

PICA PICA ist der erste Concept Cider Deutschlands. Wir vereinen Design, Umweltschutz und Kultur, um die saarländischen Streuobstwiesen dauerhaft vor dem Verschwinden zu retten. Indem Du unseren Cider genießt, wirst Du ein Teil von PICA PICA und kannst uns bei unseren Vorhaben unterstützen. 

2)  Was hat euch dazu bewegt, eine Bewerbung für das Kreativsonar einzureichen?

Wir sehen das Kreativsonar als „Proof of Concept“. Wir wollten schauen, ob wir die Jury von 

unserem Konzept überzeugen können.

3)  Wie weit seid ihr mit eurem Projekt aktuell?

Unser Cider ist „ready to drink“. Viele Menschen suchen aktuell eine Alternative zu Bier und Wein, weil sie Bier zu bitter oder Wein zu alkoholhaltig finden. Cider ist demzufolge genau die richtige Alternative, fruchtig, frisch mit Kohlensäure und nicht zu süß. Außerdem sind Hopfen- Malz- und Weinanbau Monokulturen. Unser Cider hingegen kommt von der Streuobstwiese, durch die Artenvielfalt auch bekannt als „europäischer Regenwald“.

4)  Inwiefern hat euch und euer Business die bisherige Teilnahme am Kreativsonar weitergebracht?

Wir wissen nun, dass wir mit unserem Thema und unserem Produkt Menschen begeistern können.

 5)  Wie werdet ihr weiter am Ball bleiben und euer Projekt nach vorne bringen?

Unser Fokus liegt aktuell auf dem Vertrieb und dem Marketing unseres leckeren Ciders. Unseren Cider kann man in Feinkostläden wie Saarlordeluxe und Hofländle beziehen. Das Schöne an dieser Art von Einzelhandel ist, dass die Betreiber ihre Produkte genau kennen und dich richtig beraten können. Wir stehen aber mittlerweile auch in größeren Einzelhandelsketten wie Globus, Edeka und Rewe. Hier möchten wir zukünftig erreichen, dass auch diese größeren Läden um die Besonderheit unserer Produkte Bescheid wissen und diese noch besser vermarkten. Unsere Produkte sind schließlich nicht nur von hier, sie sind auch für hier.

6)  Wie hat sich die “Corona – Krise” auf euer Projekt ausgewirkt? 

Die Coronakrise hat auch uns getroffen, aber darüber möchten wir nicht berichten. Unser Fokus und unsere Gedanken liegen in der Zukunft, nach Corona. 

Abschließende Worte wie und wo kann man euch unterstützen?

Du willst mehr über uns, unseren Cider und unser Engagement erfahren? Dann besuche uns doch mal auf unserer Webseite unter www.pica-pica.de. Alles was du tun musst, um uns bei unserem Vorhaben zu unterstützen, ist unseren Cider zu kaufen und zu trinken. Cheers!